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Die Vielgestaltige

24. Februar 2019

Kleine Madonna am Weinberg …

Beim Wandern an der Mosel bin ich ihr schon mal begegnet, aber da sah sie doch noch anders aus? Ah, nein, es mußte wohl Ersatz her; aber das alte Figürchen ist immer noch vor Ort:

 

 

 

 

10 Kommentare leave one →
  1. 25. Februar 2019 15:09

    Apokalytische Zeiten. Die Standard-Madonna mit Kind ist gegen die Mondsichel-/Immaculata-Madonna ausgetauscht worden (immerhin wird sie gleich der Schlange zu ihren Füßen den Kopf zertreten, also vielleicht doch keine unmittelbare Gefahr).

    • 25. Februar 2019 18:33

      Mit am faszinierendsten fand ich, daß die beiden Madönnchen etwa aus der gleichen Zeit stammen müssen. Sehen aus wie gut hundert Jahre alt. Da hat jemand lange gewartet, bis endlich die andere zu Ehren kam.

    • 25. Februar 2019 18:59

      Lassen sich die Statuen so genau bestimmen? (So faszinierend ich Mariengläubigkeit finde, die neueren Artefakte sind meistens ziemlich gräßlich.)

    • 25. Februar 2019 19:34

      Nein, und ich kann das schon gar nicht sicher; aber man sieht schon, ob das bereits Massenprodukte sind, wie billig sie hergestellt sind (oder nicht), und wie gut sie erhalten sind. (Ich empfehle hierzu auch: Heiligenscheine.)
      Mit Entsetzen finde ich immer mehr Baumarkt-Gipsengel und -herzen an solchen Orten, auf denen dann etwa steht: Man sieht nur mit dem Herzen gut, oder: Ein Lächeln erhellt jeden Tag, oder: Engel erkennt man oft erst, wenn sie wieder weg sind, oder so, und da wird mir dann doch manchmal ein bißchen schlecht.

    • 25. Februar 2019 21:24

      Das Heiligenschein-Link ist spannend. Danke dafür!
      Die Engel hören sich tatsächlich schlimm an, aber ich finde es sehr schwer, eine konsistente Haltung zu dem Volksfrömmigkeits-Kitsch zu haben.

    • 28. Februar 2019 12:12

      Zum Heiligenschein-Link (wau!) verlinke ich widerum auf zwei Bilder, die ich gerne teilen möchte: http://schumanchu.eu/html/l/l_1.html und http://schumanchu.eu/html/l/l_2.html Ich benutze meine Seite als Pseudodropbox, ich habe keine Mailadresse gefunden. Man kann sie kopieren und nach Belieben nutzen, aber sobald Sie auf diesen Kommentar antworten, werde ich sie löschen, da die Bilder dort nicht richtig passen. Das war im Friedhof in Yepes, Provinz Toledo, in Spanien vor 7 Jahren: die vielen Jesusse, alle gleich, in verschiedenen Größen, fand ich umwerfend. Sie sehen metallisch aus, waren aber aus Kunststoff. Wie die meisten Blumen auch. Das ist ein kleiner Abschnitt, im ganzen Friedhof müssen es Hunderte gewesen sein. Normalerweise mag ich Friedhöfe, das jedoch fand ich verstörend-absurd. Der Schulfreund, den ich dort besuchte, fand das völlig normal.

    • 1. März 2019 18:49

      Oh, danke! Das ist wirklich absurd, und es sieht ein bißchen so aus, als fehlten nur die Preisschilder daran … Ich habe da auch noch was, passend dazu, hier …

    • 2. März 2019 15:48

      Auch nicht schlecht. Ich lösche jetzt die Bilder und wünsche mir ein Face-Palm-Emoji.

  2. preissndirndl permalink
    26. Februar 2019 12:06

    Wunderschön, auch die Farben!
    Herzliche Grüße
    Petra

  3. wardawas permalink
    27. Februar 2019 9:14

    Ein interessanter „Heiligenschein“ findet sich in Hagnau am Bodensee, da trägt der (katholische) Pfarrer, Schriftsteller und Sozialreformer Heinrich Hansjakob an dem seinen die Figurinen seiner drei unehelichen Kinder – alle mit seinem „Heckerhut“…(Statue von Peter Lenk, zu sehen auf dem Gelände des „Burgunderhofs“ in Hagnau).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hansjakob#/media/File:Hagnau-burgunderhof-lenk-heinrich-hansjakob.JPG)

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