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Keine Geschichte

16. Oktober 2016
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Du mochtest die Landschaft, so sanft, so offen, und ihre Fernen. Und das sagtest Du als junger Mann, für den Heimat vor allem zum Verlassen gut war. Ich weiß nicht, ob Du sie wiedererkennen würdest; so vieles hast Du nicht wachsen sehen.

Ich schaue immer für Dich mit.

In meinen Träumen bist Du manchmal so alt, wie Du nie geworden bist.

 

 

 

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8 Kommentare leave one →
  1. 16. Oktober 2016 8:38

    So wenig Worte. So viel Weite. Danke

  2. 16. Oktober 2016 9:38

    Danke.

  3. 16. Oktober 2016 12:17

    Das ist seltsam, wie man oft Eindrücke sammelt, als könnte man sie für die Abwesenden oder die für immer Verlorenen aufbewahren.

    • 16. Oktober 2016 18:34

      Und wie zwingend das ist. Das hätte ihm gefallen, da hätte er das-und-das zu gesagt. Als hätte man ihren Blickwinkel geerbt und die Verpflichtung, ihn immer mal wieder anzuwenden.

  4. 16. Oktober 2016 13:47

    Doch eine Geschichte. Eine schöne.

  5. 16. Oktober 2016 18:31

    Dank, zurück.

  6. 18. Oktober 2016 20:06

    Ich hab es mindestens drei Mal gelesen.
    Weil sooo viel in den wenigen Sätzen steckt,
    dass ich es einem Lesen nicht sofort erfassen konnte.
    Toll.
    So etwas möchte ich können.

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