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Bodenrost

24. Oktober 2014
Herbstliches in Bodennähe.

Der Lack ist ab.

Manche Dinge müssen erst ein wenig älter werden, ehe man sie schön nennt.

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23 Kommentare leave one →
  1. 24. Oktober 2014 22:31

    wie ich mir ungefähr diese amerikanische gebirge (wie hiess es gleich?) vorstelle, sieht der untere bildteil aus. ich mag ja solche bilder, alles was abblättert und einen blick hinter die fassade ermöglicht.
    auch das viele weiß im bild gefällt mir sehr gut!

    • 25. Oktober 2014 6:48

      Danke, Soso! Ich frage mich ja, wie der Rost so regelmäßige Streifen bekommen kann. Wie Wellen von unten; ein regelrechter Spülsaum.

  2. 25. Oktober 2014 8:06

    Ein feiner Titel, Bodenrost. Vielleicht kommt Schönheit eben doch von unten und nicht von oben, wie uns manche Industrien wieder und wieder vorsingen…
    Die gleichmässige Struktur des Rosts entsteht wahrscheinlich aufgrund der vorgegebenen Struktur des Metalls.
    Mogensonnigschöne Grüsse vom Schwarzen Berg

    • 26. Oktober 2014 11:41

      Schönheit von unten, das ist ein hübscher Gedankenschubs, der weitere Spinnereien verdient. Danke, und Oktobernebelgrüße zurück!

  3. 25. Oktober 2014 9:34

    Das sieht nach Schiff aus. Bist du mit der Fähre über den Rhein gefahren?

    • 26. Oktober 2014 11:42

      Nein, leider (obwohl ich schon recherchiere), es ist ein Garagentor im Ruhrpott. Aber der Rost macht wohl keine Unterschiede.

  4. 25. Oktober 2014 10:08

    Alles Eisen verlangt danach, Rost zu werden (Lars Gustafsson):

    http://spazierensehen.de/2014/10/25/alles-eisen-verlangt-danach-rost-zu-werden/

    Gruß, Uwe

  5. 25. Oktober 2014 17:48

    Ich weiß nicht, ob’s an meinem Monitor liegt, aber der Rost sieht bei mir fast wie Holz aus, interessant …

    • 26. Oktober 2014 11:43

      Er hat Jahresringe, nicht? Vielleicht ist das wirklich so: jedes Jahr ein Millimeter weiter …

    • 26. Oktober 2014 14:00

      Ja, genau! Das wäre ja mal ne Entdeckung : )

  6. 25. Oktober 2014 22:08

    Ach, den abben Lack habe ich für Schnee gehalten. Und darin liegend altes Holz.

    • 26. Oktober 2014 11:44

      Hach. Danke für das hübsche Adjektiv „ab“.

    • 26. Oktober 2014 15:41

      Ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Der Autor der Feuerzangenbowle (ich glaube, Heinrich Spoerl?) schrieb auch ein Buch mit dem Titel „Abbe Knöpfe“, worüber ich mich als Kind kaputt gelacht habe.

    • 26. Oktober 2014 18:01

      Dazu finde ich nur Petuh: „Wie kann ein sitzen bei ausses Licht und zue Rollon und näh’n abbe Knöpfe an?“

    • 26. Oktober 2014 18:16

      Hm. Müsste das nicht „bei außeM Licht“ heißen? Rettet dem Dativ!

    • 26. Oktober 2014 18:18

      Ich weiß das auch nur von Tante Wiki. Bis eben wußte ich nicht mal, daß es Petuh gibt.

    • 26. Oktober 2014 18:23

      Man lernt eben nie aus. :-)

  7. 26. Oktober 2014 11:26

    Unter dem Lack sieht es viel schöner und interessanter aus. Manchmal ist das bei Menschen auch so…..
    LG von Rosie

    • 26. Oktober 2014 12:46

      Oh, unterm Lack ist es zumindest meist anders. Danke!

  8. 28. Oktober 2014 17:58

    und dann die Streifen gegen die Punkte… ein schönes Miteinander.

    • 29. Oktober 2014 9:33

      Ich vermute, die Inhaber der Garage sehen da höchstens Reparaturbedarf. Des einen Eule …

Trackbacks

  1. Alles Eisen verlangt danach, Rost zu werden. | Spazierensehen

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