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Dialektforschung, die neueste Runde

14. Februar 2013

In neuem Glanz erstrahlt der Atlas zur deutschen Alltagssprache, der mit Hilfe des Netzes eine Bestandsaufnahme unseres Sprachgebrauchs angeht. Schon seit einigen Jahren laufen Fragerunden, deren Ertrag natürlich davon abhängt, daß möglichst viele Sprecher aus möglichst vielen Regionen teilnehmen.

In der Auswertung der neunten Fragerunde erfahren Sie etwa, wo man Sie für »stickum« nicht verständnislos angucken wird, daß Kartoffeln nicht gleich Kartoffeln sind, welche Stunde um »fünf über Sieben« geschlagen hat und wie seltsam das Saarländische wirklich ist.

Und wo Sie schon dabei sind: die zehnte Runde wird gerade erhoben — dauert nur ein paar Minuten. Viel Spaß! Und, bitte, weitersagen!

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20 Kommentare leave one →
  1. karu02 permalink
    14. Februar 2013 19:45

    Ich habe schon fleißig alles ausgefüllt, eine sehr interessante Sache.

  2. 14. Februar 2013 20:05

    Ich freue mich schon jetzt, daß endlich eine alte Frage von mir professionell beantwortet wird.

  3. 14. Februar 2013 21:57

    Herrlich. Ich hab grad mitgemacht.

  4. meme permalink
    15. Februar 2013 11:15

    … habe mal eben ganz „stickum“ geantwortet (bei uns sagt man eher noch „stiekum“) – sehr interessant :))

    • 15. Februar 2013 11:42

      Juhu! (Ich dachte ja immer, »stickum« bedeute »schnell«. Woran man sieht, wo ich nicht wechkomme. .))

  5. 15. Februar 2013 12:16

    Ich komme da wech, wo man stickum kennt. ;-)

    • 15. Februar 2013 12:33

      Und mitgemacht habe ich auch gerade, lustig!

    • 15. Februar 2013 12:48

      Und wo man Schals um und umwech macht. Und andere komische Dinge. .)
      Ich liebe das ja sehr, daß es in der Sprache tatsächlich noch regionale Besonderheiten gibt, auch wenn Fußgängerzonen einander gleichen wie zwei Eier aus derselben Legebatterie.

    • 15. Februar 2013 13:37

      Ja, ich mag diese regionalen Eigenheiten auch, allerdings vermischt sich bei mir mittlerweile viel, da ich in so vielen Bundesländern gelebt habe. Außerdem kamen meine Eltern nicht aus der Region, in der ich aufgewachsen bin, so dass ich mir die ortsübliche Sprache nur bedingt angeeignet habe und auch selbst keinerlei Dialekt spreche.

    • 15. Februar 2013 13:44

      Same here. Geborene Sprachnomaden. Bzw. Kunstsprachensprecherinnen. .)

    • 15. Februar 2013 14:03

      Ach, du auch… „Sprachnomaden“ gefällt mir! :-)

    • 15. Februar 2013 14:36

      Wir sind viele. .) Passen nirgends so ganz rein, haben aber oft ein Ohr für Dialekte.

    • meme permalink
      16. Februar 2013 12:26

      So ist das wohl. Ich habe mir den jeweils passenden Dialekt ganz schnell angeeignet – Bayerisch in Lam, Kölsch in Köln – gefallen mir beide.
      Nur das hier in meiner münsterländischen Heimat gesprochene Platt kann ich allenfalls verstehen. Wobei „stiekum, wech, ummachen“ und solche Geschichten ja auch nicht Dialekt sondern eher ortsübliche Sprachbesonderheiten sind.

    • 17. Februar 2013 10:55

      Dialekte / ortsübliche Färbungen kann ich leider gar nicht sprechen. Hut ab — Bayerisch und Kölsch! Ich glaube, die meisten weichen da eher auf Hochdeutsch aus.

    • 17. Februar 2013 12:22

      Meine Dialektfähigkeiten beschränken sich darauf, dass ich gern imitiere! ;-)

  6. 15. Februar 2013 12:26

    habe eben mitgemacht … beim 10.ten. Witzig, bin auf die Auswertung gespannt! :-)

    • 15. Februar 2013 12:49

      Haha, ich nehme an, Du mußtest den Auswahllisten das ein oder andere hinzufügen! .)

    • 15. Februar 2013 15:05

      richtig! :-)

  7. 18. Februar 2013 23:00

    Gerade ertappte ich mich dabei, dass ich in einem Kommentar an anderer Stelle schrieb „doch am Ende wollte ich nicht wieder fort“. Das ist aber so gar nicht meine Sprache, deshalb meinte ich, bei mir vermischt sich viel. Eigentlich hätte ich „weg“ statt „fort“ sagen müssen (das „wech“ habe ich mir selbst nie angewöhnt). Doch „fort“ klingt hochdeutscher als „weg“, oder? Das kommt davon, wenn man Sprachnomade ist…

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