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Sich richten

24. Januar 2013

Nicht zu finden, die Karte, Maßstab 1:25 000, mit sämtlichen Höhenlinien, Sehenswürdigkeiten, Gemarkungsnamen, so recht zum Vorwegwandern mit den Augen; aber nun eben fort, verlegt. (Dabei hatte ich doch gerade erst. Nächstes Mal muß ich wirklich. Was man nicht im Kopf.)

Plan B für den unvertrauten Weg: freihändig gehen. Es soll auch Wegmarken geben.

Für alle Fälle: die Himmel im Blick behalten und in der Nacht den Nordstern wissen.

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12 Kommentare leave one →
  1. 24. Januar 2013 21:38

    freihändig gehen – ein schöner begriff, den du da schaffst. vor lauter karten(apps) werden wir noch zu kartensüchtigen und vergessen darob die welt um uns herum – ist nicht nur mit kartenlesen so.

    schön formuliert!

    • 24. Januar 2013 21:54

      Danke! Vorgegebenes hat seine Verdienste, aber wie war das: nur wer sich verirrt, lernt eine Gegend wirklich kennen? Ich gebe mir die Chance. .)

  2. Philipp Elph permalink
    25. Januar 2013 9:49

    Merke: Der weiteste Weg ist immer die unbekannte Wegabkürzung.
    Und die Wegmarken – wir sind zwischen verwitterten und verborkten Amsel, Wildschwein und Fasan hin und her gependelt, kaum zu identifizieren wie Tattoos auf alter, schlaffer Haut, inzwischen wieder zu Hause angekommen.

    • 25. Januar 2013 21:41

      Das kenne ich — werden die Schilder erst alt genug, sind die Ähnlichkeiten zwischen Amsel und Wildschwein verblüffend. Gut, daß es trotzdem geklappt hat!

  3. karu02 permalink
    25. Januar 2013 15:15

    Dem freihändigen Verlaufen war ich schon immer ausgeliefert, weil ich noch nie die Linien und Punkte auf einer Karte mit dem in Verbindung bringen konnte, was ein Weg oder ein Wald oder eine Wiese war. Es ist dem Entdecken jedoch immer förderlich gewesen. Wünsche fröhliches Verlaufen.

    • 25. Januar 2013 15:20

      Für alle Fälle sollte man einen (Ruck-)Sack voll Kieselsteine mitnehmen.

    • karu02 permalink
      25. Januar 2013 16:07

      ja, weil das mit den Brotkrumen erfahrungsgemäß schief geht.

    • 25. Januar 2013 21:43

      Danke. (Und die eigenen Kieselsteine auf dem Buckel durch den Wald schleppen, das hat schon was. Mindestens unter dem, ähm, Fitneßaspekt.)

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