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Zeitenwechsel

17. Februar 2011

Dem Tag, an dem so gar nichts gelingen wollte, vorm Dämmer an den Fluß entwischen. Ins Wasser spucken. Die Augen schließen vor den Zitterfingern der Sonne. In aufbrechender Kleidung wieder aufrecht gehen, immer mit dem Wind die Promenade entlang, wo’s die Platanen dieser Tage in den Ästen reißt.

unter der Brücke

Platanen, kahl

Im Dunkeln zurückkehren mit zerzaustem Haar und darunter einer Garnitur frischer Gedanken.

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5 Kommentare leave one →
  1. 18. Februar 2011 8:27

    „Eine Garnitur frischer Gedanken“ – sehr,sehr schön.

  2. joulupukki permalink
    18. Februar 2011 10:30

    Bald, bald, ganz bald isser da, der Frühling. Nur ein kleines, kleines Weilchen noch ausharren!

  3. karu02 permalink
    18. Februar 2011 10:48

    Dem Wechsel sei Dank, wenn solches entsteht.

  4. 18. Februar 2011 11:57

    Nie habe ich bisher so eine poetische praktische Lebenshilfe erhalten.

  5. 24. Februar 2011 18:30

    Trotzdem bitte nicht stolpern, Hans-Guck-in-die-Luft.

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