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Mehr Garn

5. Januar 2011

Gruschwitz Leinenzwirn 30, 20m

Die Schönheit der kleinen Dinge, die jeden Tag durch unsere Hände gehen: die Künstlerin Monika Mosburger vermag sie festzuhalten. In ihrer Sammlung haben sich Gegenstände des täglichen Lebens aus den vergangenen hundert Jahren und mehr erhalten. Sie fügt sie zu Bildern zusammen, die so vertraut scheinen, aber bei genauerem Blick auf Abwege führen: Was näht man eigentlich mit englischem Glacé-Garn? Auf welchen internationalen Ausstellungen wurde Zwirn prämiert? Und wie es wohl kommt, daß sich der Himmel in einem hundertjährigen, schwarzen Leinenfaden spiegelt?

Leinenzwirn, 20 Meter

Leinenzwirn, 20 Meter

Hoogen Leinen-Haushaltszwirn, 20m

Hoogen Leinen-Haushaltszwirn, 20m

Wäscheknöpfe aus Glas

Wäscheknöpfe aus Glas

Brook's Patent Glace Thread, 80 yds

Brook's Patent Glace Thread, 80 yds

Ackermann Titan, 100% Leinen 2fach, 20m

Ackermann's Titan, 100% Leinen 2fach, 20m

12 Kommentare leave one →
  1. walterlenz permalink
    5. Januar 2011 20:36

    Großartig.

  2. philipp1112 permalink
    5. Januar 2011 21:09

    „Großartig“ triffts! Großartigst wäre es, wenn Du auch Seemannsgarn zeigen könntest.

  3. 5. Januar 2011 21:41

    Danke, Ihr.
    P1112, da muß ich leider passen … naja, vielleicht zählt das hier, zumindest in Teilen?

  4. 5. Januar 2011 22:06

    Sehr schöne Fotos!

  5. 5. Januar 2011 23:46

    Zwanzig oder dreißig Meter? Langes Fädchen faules Mädchen.

  6. meme permalink
    6. Januar 2011 11:55

    Den unteren, den braunen „Ackermann’s Titan Leinenzwirn“ habe ich in meinem Fundus gerade aufgestöbert. Die neueren „Sternzwirne“ sind ja schon auf Plastiksterne gewickelt – schade – und die aktuellen sind gar aus 100% Synthetik gezwirnt. So hat alles mal ein Ende.

    Ich liebe solche Dinge – Knöpfe, Garne, praktische Nähhelfer, und sie so schön in Szene gesetzt zu sehen, finde ich phantastisch – Erinnerungen, die einfach nicht verloren gehen dürfen.

  7. 6. Januar 2011 15:15

    Afra, mit den Fädchen ist das so eine Sache. Die kurzen wünscht man sich länger (faules Mädchen), und in den langen verstrickt man sich unrettbar.
    Meme, ich habe dutzendfach alte Garne, Knöpfe, Nadelbriefchen in der Nähschachtel, die ich nicht wegtun kann wegen praktisch und nicht benutzen wegen schön. Wenn man nostalgisch veranlagt ist, taugt man höchstens zum Museenbetreiben.

  8. kormoranflug permalink
    8. Januar 2011 21:24

    was machst Du denn mit Leinenzwirn? Egal wie lange die Taue werden spinn weiter…

    • 9. Januar 2011 16:10

      Fürs Spinnen ist ja eigentlich die Mutzi zuständig, aber das kriegen wir schon irgendwie hin. :)
      Und machen tu ich nur Bilder. Der Leinenzwirn sitzt hübsch hinter Glas in einem Kunstwerk, ist also sozusagen im Ruhestand …

  9. 9. Januar 2011 19:57

    Ganau gestern hab ich Kohlrouladen gewickelt und dabei auch über die Garnrolle in meiner Hand nachgedacht. Hatte sie lange nicht in Gebrauch, weder zum Nähen noch zum Kochen oder sonstwas. So schöne Fotos wären aus der Rolle aber nie entstanden.

  10. 26. Juli 2012 21:54

    Reblogged this on Stopfblog.

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  1. Vom Tau zum Seil « Karu unterwegs

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