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Advent, Advent

3. Dezember 2010

Schokoweihnachtsmänner, Spekulatius, Glühwein und Glitzer können mir gestohlen bleiben, aber das Weihnachtsbacken mag ich. Und zwar am liebsten altmodischen, aufwendigen Krams wie Pfeffernüsse, Lebkuchen in Variationen und Zimtsterne.

Bei lieben Freunden ist nun ein vielleicht zwanzig Jahre alter Zettel aufgetaucht:

Rezept

Ich weiß nicht mehr, ob es das Rezept ist, das in meinem Lieblingscafé verwendet wurde, oder das nicht minder sensationelle von der Frau Lehrerin aus dem Dorf; ich weiß nur, daß es nicht leicht zu bekommen war.

Für mich ist es dieses Jahr zu spät — ich habe meine Zimtsterne schon nach anderem Rezept gebacken, ohne Kirschwasser und nächtliches Trocknen. Aber falls es jemand ausprobiert: Ich bitte um Probeplätzchen, mindestens aber um eine Nachricht, wie’s war.

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13 Kommentare leave one →
  1. philipp1112 permalink
    3. Dezember 2010 18:24

    Da ich nun nicht mehr arbeite, habe ich zum ersten Mal seit Kindheitstagen wieder beim Plätzchen backen mitgewirkt. Es hat viel Spaß gemacht – allerdings esse ich die mit den Gewürzen nicht so gern.
    Und am meisten Spaß hat es gemacht, mit Frau und 2 1/2jähriger Enkeltochter Kekse zu backen.

  2. karu02 permalink
    3. Dezember 2010 20:52

    Danke für das Rezept. Zimtsterne sind das einzige Weihnachtsgebäck, was ich gerne mag, leider jedoch nicht mehr das, was man kaufen kann. Mit Plätzchen hat es allerdings selten geklappt bei meinen Backversuchen. Dieses Rezepzt reizt mich schon wegen des Duftes, der dann das Haus durchzieht. Wenn ich ganz nah an den Bildschirm herangehe, bekomme ich eine Ahnung davon….

  3. 4. Dezember 2010 12:07

    Mich fasziniert ja besonders das Kirschwasser in Deinem Rezept. Werde es unbedingt ausprobieren – zumal gewisse Wässer ja schon eine Mandelnote mitbringen, wenn bei deren Genese die Kerne eine Rolle spielen. Werde direkt mal beim bevorzugten Schnapsbrenner nachordern…

  4. 4. Dezember 2010 15:21

    P1112, das glaube ich Dir sofort. In guter Gesellschaft macht Backen am meisten Spaß. Aber willst Du Dir das mit den Gewürzplätzchen nicht noch überlegen? Ich habe hier wunderbare Rezepte …
    Karu, es sind die besten Zimtsterne, die ich je gegessen habe. Das Rezept gebe ich guten Gewissens weiter.
    Utecht, das Kirschwasser ist sicher wichtig, aber das Trocknen: das sorgt erst für diese unglaubliche Konsistenz. Und ich bin geneigt, Cassia-Zimt zu nehmen, nicht den »besseren« Ceylon-Zimt. Nun gut, das mag nostalgische Gründe haben.

  5. 4. Dezember 2010 15:27

    Achja, was nicht im Rezept steht: Teig gut durchkühlen, sonst wird er widerborstig und läßt sich nicht ausrollen. Notfalls eine Tüte aufschneiden und auf den Teig legen … Und der entscheidende Tip für das »Beziehen« der Plätzchen war: Eischneemasse in einen Gebrierbeutel löffeln, Beutel verknoten und eine Spitze minimal abschneiden — voilà, Instant-Spritztüte und kein Ärger mehr mit Pinseln, Löffeln, Messern oder ähnlichem.

  6. richensa permalink
    4. Dezember 2010 20:14

    Hui, das ist wirklich ein Zimtsternrezept, welches ich nicht kenne und ich kenne einige, weil ich Zimtsterne wirklich lllllieeebe!
    Noch habe ich einen Teil der Hauptbackerei vor mir, dieses Jahr habe ich unvermutet mehr Zeit als sonst…

  7. 9. Dezember 2010 22:34

    Geschrieben – gebacken. Gestern wurde deinen Weisungen folgend Weihnachtsnaschwerk fabriziert. Auch wenn es nicht ganz Lakritze-Zimtsterne wurden, sondern Halbmonde, ist das Ergebnis schlicht: perfekt. Danke.

    • 10. Dezember 2010 12:32

      Wie schön. Und auch noch Halbmonde! Freut mich sehr.

  8. karu02 permalink
    11. Dezember 2010 19:00

    Jetzt ist es zu spät, die Tricks habe ich erst jetzt gelesen, die hätte ich gut gebrauchen können, dann wären meine Sterne sicher auch richtig schön geworden.

  9. meme permalink
    16. Dezember 2010 12:00

    Auch ich hab’s probiert – Katastrophe !!!

    Mein Teig ließ sich nicht ausrollen, nur Krümel, kein Zusammenhalt. Vor lauter Verzweiflung wollte ich meinen Teig schon in die „Tonne kloppen“, hab‘ dann aber einfach die Bruchstücke auf’s Bleck gepackt, die Krümel mit gaaaanz viel Mühe zu kleinen Kugeln und Häufchen geformt und getrocknet – Zimtsternbruch, mal was anderes.

    Bin mal gespannt, wie es gleich nach dem Backen ausschaut.

    Ich hätte Dir gern eine Kostprobe geschickt – liebe Lakritze – aber den traurigen Anblick will ich Dir ersparen ;-)

    Kann mir jemand sagen, was ich falsch gemacht habe ??

    • 16. Dezember 2010 13:31

      Och, meme, wie schade. Ich hoffe, sie schmecken wenigstens?! Was bei Dir schiefgelaufen sein könnte, weiß ich nicht; ich habe meist eher das Problem, daß der Teig zu flüssig und daher bappig ist. Vielleicht war das Eiweiß nicht fest genug (das mit dem »sehr steif« ist sehr ernst gemeint)?

  10. meme permalink
    18. Dezember 2010 18:47

    … steif, dass ein Messerschnitt sichtbar blieb – steif genug ?!

    Aber noch mal zur Rückmeldung. Die Sterne, der Bruch, die Krümel – es schmeckt super. Fast alles ist weg, man hat es mir aus den Händen gerissen – Gott sei Dank, denn die Kalorienzahl möchte ich gar nicht wissen. Also ein Hoch auf den Rezeptentwickler, Aufschreiber und nicht zuletzt auf Dich, der Du uns das Geheimnis offenbart hast. Kein gekaufter Zimtstern erreicht auch nur annähernd diese Geschmacksfülle.

    Trotzdem – falls ich mich noch mal an Plätzchen wage – im nächsten Jahr vielleicht – dann wird es Spritzgebäck sein. Einmal einfüllen, drehen, auffangen, backen und fertig – so stelle ich mir das jedenfalls vor ;-)

Trackbacks

  1. Zimtsterne | Karu unterwegs

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