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Dunklere Tage

16. Oktober 2019
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Das Wetter: gemischt. Die Weltlage: schief, Tendenz fallend (und nach rechts). Die Aussichten: ungewiß im besten Fall.

All das Schlimme, Schwere und Schwierige – ich weiß nicht, was Du dazu sagen würdest. Das fehlt mir manchmal mehr als alles andere.

 

 

 

 

Freitagstexter: Pokal, einer nur

16. Oktober 2019

Es war eine erfreulich große Runde diesmal, jede einzelne Bildunterschrift wäre preiswürdig, und ich habe nur einen Goldeimer zum Weggeben – ihr seid gemein. Aber was muß, das muß. Unter Zuhilfenahme einer Tasse Kaffee habe ich beschlossen: der Pokal reist in den hohen Norden, wo Fjonka weiß, was ordnungsliebende Bürger mit so einer heruntergekommenen Immobilie anfangen würden.

„Immer datselbe mit die Ittaljeners, Else, die haben dat nit mit dat ordentlische. Wenn isch dat hier inne Hand hätte, dat säh hier abber anders aus!“

Eine Unterschrift der Kategorie Aus dem Leben; beim Lesen kehrt sich der Gang ganz von allein und füllt sich mit Läufern, schmiedeeisernen Lämpchen ausm Baumarkt und Plastikpalmen. Hu!

Ich danke allen, die lapidar, poetisch, ausufernd und phantasievoll getextet haben und hoffe, man sieht sich wieder beim

zwischen Bienen und Katzen!

Böhmische Kirchen

13. Oktober 2019

Es gibt eine ganze Stadt anzugucken, große Sache im Mittelalter, Innenstadt Welterbe; aber darüber hängen dichte Wolken. Die Nacht regnet es durch; morgens, auf der Zugfahrt, rinnt es die Scheiben herab, und am Bahnsteig in Kutná Hora steht das Wasser in Pfützen.

Unter aufgespannten Schirmen wandern wir in Richtung Zentrum: erst tropft es, dann prasselt, schließlich schüttet es auf das schnell durchweichte Dach; von allen Seiten sprüht es, und wehe, ein Auto fährt vorbei. Also: Kirchen gucken (Stücker drei). Und irgendwann, wirklich und unbedingt, wiederkommen für den Rest.

Kutná Hora, etwa eine Stunde von Prag entfernt.

Freitagstexter: Muß ja!

11. Oktober 2019

Sylvia hat gesprochen, der Pokal für Danebenbenehmen steht wieder bei mir; ich also in die Archive, gegraben und alte Bildchen abgestaubt, und hier wären wir nun. Meine Damen und Herren:

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Bitte betexten, nach alter Freitagstextersitte bis zum Dienstag, Schlag Mitternacht. Jedes Ergebnis des Betextungsprozesses bitte in den Kommentaren vermerken. Es muß nicht lustig, darf auch absurd, kann sogar auf den ersten Blick unverständlich sein – alle Kommentare werden in Betracht gezogen und am Mittwoch die Siegerin, der Sieger bekanntgegeben, die/der, wofern über ein eigenes Blog verfügend, dann die nächste Runde veranstaltet.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

Frisch zu! Tut nicht weh, ist nur Text!

 

 

Schöne Sachen LIV

8. Oktober 2019

Musik, manchmal.

Freitagstexter: Pokalkette

25. September 2019

Die Würfel sind gefallen: es kann nur einen geben, einen Bildtitel, meine ich. Roswitha sieht dem Herrn aus Gips die Furcht vor Touristen ins Gesicht geschrieben – ich bin sicher, genau so sähe das aus; bei Liuea spricht der Heiland Wienerisch, das gefällt mir persönlich ja sehr gut; aber dieses Mal geht der Kelch Pokal an die Frau Wildgans für klare Diagnosen:

Nein, ich gebe keine Interviews. Mein Herz rappelt heuer wieder nicht im Rhythmus! Habe später einen Termin bei Schwester Singula im Herz-Jesus-Haus!

Tusch! Trara! Frau Wildgans, bitte übernehmen Sie!

Vielen Dank an alle, die geguckt, gelesen und mitgemacht haben! Man sieht sich beim

Freitagstexter: Auf ein neues!

20. September 2019

Wieder einmal abgestaubt bei bei Frau Liuea, also gibt es ein weiteres Bild zum Betexten:

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Ganz recht, diesem Bild fehlt die Unterschrift. Wie auch immer die sein mag: bitte in die Kommentare schreiben! Dienstagmitternacht ist Schluß mit Beitrag; dann wird der Pokal wieder in die Runde geworfen. Möge sie eine große sein.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

 

 

Freitagstexter: Pokalweitwurf

4. September 2019

Ist ja nie ganz einfach, und ich habe wirklich gegrübelt. Mir gefiel quercus’ unerwartetes Wiedertreffen (und möglicher Auftakt zum Racheakt), auch für Herrn Bubos direttissima spricht einiges; man hat ja nicht mehr ewig Zeit. Aber der Roman in Kurzform, der von Herrn Boomerang aus Österreich kam, hat dann doch den Vogel abgeschossen.

„Entschuldigen Sie, dass ich Sie jetzt so unvermittelt und ungestüm anspreche, aber es lässt mir keine Ruhe: Waren Sie neulich auch schon mal da?“
„Hach, das ist… also…
Ich habe mir das schon letzte Woche gedacht. Aber wissen Sie, als ältere Dame einen Herren im besten Alter einfach so von der Seite… Hihihi, dann habe ich mich also nicht getäuscht. Das freut mich.“
„Freitags ist es hier am schönsten, finde ich. Gleich am Morgen. Der Gärtner macht nämlich Donnerstags am Abend seine Runde, dann ist der Rasen noch ein bisschen grüner.“
„Oh, sie haben einen Blick fürs Detail, das merke ich schon. Das sieht man auch an Ihrem Stock, elegant.“
„Mahagoni. Den hatte mein Großvater schon, sowas würde man heute ja verbieten! Ein Familienerbstück sozusagen. Meine kleinen Fingerchen haben ihm diesen Gehstock immer wieder nachgetragen, wenn er ihn vergessen hatte. Er hat ihn ja gar nicht gebraucht. Und wissen Sie was? Ich hab ihn auch nur aus Tradition bei mir. So hab ich meinen geliebten Opa immer an der Hand. Fast schon kindisch, auf meine alten Tage. Bin ja schon selbst 3-facher Großvater.“
„Familie ist was schönes. Wenn man eine hat.“
„…“
„…“
„Sagen Sie nicht…“
„Der Lauf der Zeit…“
„Hmmm. Finden Sie nicht auch, dass es an der Zeit wäre, für einen guten Tee?“

Liebe, Drama, dunkle Vergangenheit! Könnte ein Krimi werden, ein Lebensratgeber oder ein Roman in Adelskreisen – alles drin. Darum geht der Digitalpokal wieder einmal nach Wien; da wird er’s gut haben, da gibt es nämlich Schnuck.

Ich danke allen, die mitgemacht haben, und hoffe, man sieht sich wieder beim

im benachbarten Ausland!

Freitagstexter: Wiedersehen macht Freude.

30. August 2019

Nachdem ich bei Frau Liuea den Freitagstexter-Pokal eingesackt habe, für ein schattiges Tattoo, wähle ich für den dieswöchigen Freitagstexter das Gegenlicht und werfe folgendes Bild in die Runde:

[Hier fehlt doch was?!]

Kommt und textet in Scharen! Wüste Geschichten, obskure Zitate, fromme Sprüche – alle sind willkommen; Ruhm und Ehre winken und ein schöner virtueller Pokal; und das Kleingedruckte: eine mögliche Konsequenz ist, den nächsten Freitagstexter ausrichten zu müssen.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde. Am Dienstag wird in den mitternächtlichen Hut gegriffen und willkürlich, aber zielsicher die allerallerschönste Bildunterschrift herausgefischt.

(Das ist die volle Größe, das Bild stammt aus einer Zeit, als es im Internet noch eng und gemütlich war und alles etwas kleiner sein mußte. Tut mir leid.)

 

 

Schöne Sachen LIII

10. August 2019

Hübsche Beine.