Einträge tagged ‘30 Tassen

03
Jun
09

Für Elstern

Eine Freundin hat mich auf die Webseite einer Schmuckgestalterin geschickt:

Nicht umsonst hieß es einmal »weißes Gold«: Porzellan ist der Stoff, aus dem Christine Schönau ihren Schmuck macht. Und zwar Omas gute Sammeltasse, edle Rosenthal-Teller, Geschirr mit Struktur, Goldrand oder Blümchen. Teller und Gefäße werden gnadenlos und fachkundig zersägt, poliert und gefaßt und können dann um den Hals, am Ohr oder Handgelenk spazierengetragen werden.

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Ich spiele mit dem Gedanken, die ein oder andere meiner 30 bunten Tassen »in Urlaub« zu schicken …

03
Mai
09

30 bunte Tassen — die letzte

Prunk & Pracht für Tee

Prunk & Pracht für Tee: Neuerer Porzellan aus Oberkotzau

neuerer_gedeck1Schon vorbei? Danke allen fürs Vorbeischauen und die netten Kommentare!

Für mich war die Tassenaktion eine Offenbarung. Nicht nur, daß ich bedeutend mehr als 30 Tassen in meinen Schränken habe. Ich habe erstmals einen Fotoapparat bedient, den mir nicht irgendwelchen Touristen in die Hand gedrückt haben (could you take our photo, please?). Das macht ja Spaß!

Insofern ist das hier kein Finale. Jetzt geht’s erst los.

03
Mai
09

30 bunte Tassen — Nummer Neunundzwanzig

Zwei weitere Einzelstücke: Kumpe von Gotlind Weigel; ich glaube, hier hat sie Glasuren ausprobiert. Das Ergebnis: Blau, in dem man sich verlieren könnte. Statt daraus zu trinken, starre ich sie meist einfach nur an.

weigel_kumpe

02
Mai
09

30 bunte Tassen — achtundzwanzig

Nun habe ich mich mit meiner Kamera nach draußen gewagt: Einer meiner Lieblingsläden ist das Paradies des guten Porzellans. In wirtschaftlich klammen Zeiten hat der Einzelhandel zu leiden, aber hier wird kompetent und freundlich das Ideal des Fachgeschäftes hochgehalten. Die Auswahl ist überwältigend, und es gibt immer etwas Neues, Nützliches oder besonders Schönes zu sehen.

Im Porzellanladen

Muhlke GmbH hat das schönste Porzellan

02
Mai
09

30 bunte Tassen — siebenundzwanzig

Blechtasse

Blechtasse

Immer wenn ich diese Tasse sehe, packt mich das schlechte Gewissen: sie gehört nicht mir, und ich wollte sie eigentlich schon vor Ewigkeiten zurückgeschickt haben. Aber wie sieht das aus, wenn ich das jetzt noch mache? Nach all der Zeit? Inzwischen ist sie dreimal mit mir umgezogen. Ojeoje. So steht sie auf meinem Schreibtisch und quält mich leise, wie ein dumpfer Schmerz im Zahn.

02
Mai
09

30 bunte Tassen — sechsundzwanzig

Die Kleine, meine schönste Espressotasse, war ein Geschenk von einem lieben Freund. Ich frage mich, was er wohl macht. Muß mich mal wieder melden.

Schwarzweiß -- Espresso

Espresso in Schwarzweiß

02
Mai
09

30 bunte Tassen — fünfundzwanzig (Nocturne)

rosenthal

rosenthal_tasse

Sowas gibt’s auch bei Lakritzens zuhause: »Romanze in Dur« von Rosenthal, mit dem charakteristischen in sich gemusterten Porzellan. Fühlt sich interessant an.

Der traditionsreiche bayerische Porzellanhersteller ist insolvent. Während ich meinen Kaffee aus dem edlen Klassiker trinke, hoffen unter anderem die über tausend Angestellten des Betriebs auf einen neuen Investor. Ein klein wenig gruselig ist das schon.

01
Mai
09

30 bunte Tassen — Nummer Vierundzwanzig

Meine getöpferte Schale: außen schwarz, innen türkis. Und drin kein Milchkaffee, sondern wieder Schwarz. Mmmmmm …

... gleich ist sie alle.

... gleich ist sie leer.

01
Mai
09

30 bunte Tassen — dreiundzwanzig

Für Schnupfennasen

Für Schnupfennasen

Das Fieber steigt, Lesen hat keinen Zweck mehr. Die gedruckten Worte bekommen heiße Flügel, verhaken sich auf ungeheuerliche Weisen in den Hirnwindungen und benehmen sich dort nicht gut.

Schlafen ist das beste. Einfach nicht mehr zuhören, die Augen schließen. Wie spät ist es? Egal. Einmal werden wir noch wach, vielleicht zweimal, und dann ist die Welt wieder im Lot …

Zum Glück habe ich das hinter mir. Wenn ich das Bett hüten muß, ist jedenfalls immer sie dabei, die große weiße Arzberg-Tasse. Sie faßt einen knappen halben Liter Brombeerblättertee, und dank Deckel hält sie ihn von einer Wachphase bis zur nächsten warm.

Möge sie lange auf ihren nächsten Einsatz warten. Und gute Besserung allen, die sie gerade gebrauchen können.

01
Mai
09

30 bunte Tassen — zweiundzwanzig (Nachsitzen)

weigel

Das Keramikerehepaar Gotlind und Gerald Weigel lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Gabsheim, auf einem alten rheinhessischen Bauernhof. Bei ihrem wunderbar restaurierten Wohnhaus haben sie in den Nebengebäuden eine Töpferwerkstatt mit Brennofen eingerichtet. Einmal im Jahr, im Herbst, gibt es eine Werkstattausstellung in der Scheune. Jeder Besuch zeigt: Auch wenn es sicher nicht immer einfach ist, die Weigels leben ihren Beruf. In einem der ältesten Handwerke der Menschheit schaffen sie wieder und wieder Neues.

Ich besitze ein paar Stücke von Gotlind Weigel, aus der Zeit, in der sie noch Gebrauchskeramik gemacht hat. Ich mag das, daß sie alle unterschiedlich sind und daß man ihnen den Fertigungsprozeß ansieht.

Die Tassen habe ich geschenkt bekommen. Ich verwende sie für ganz besondere Gelegenheiten.

weigel_tasseweigel_blau




 

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