Harte Kante
22. August 2012
Warum sie gewollt war, weiß ich nicht; jetzt haben wir sie: die harte Uferkante. Die alte Schmuddelecke unter der Berliner Promenade sollte ersetzt werden durch etwas Glattes, Großstädtisches.
Lang hat es gedauert. Und glatt ist es geworden; zumindest wächst hier kein Halm mehr.
12 Kommentare
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Na so was – ich denke anscheinend nur noch an das Eine – ich habe die Überschrift als “Hohe Kante” glesen.
In diesem speziellen Falle stimmt das, vor allem im Idiom »Geld auf die hohe Kante legen« … Dat Ding war teuer!
“Meine gute alte Tante sagte mal zu mir, leg was auf die hohe Kante …” Und dann hau ich mit dem Hämmerchen mein Sparschwein …
… mein Spaaarschwein, mein Spaaarschwein …?
Ohrwurm, auch wenn es gar nicht stimmt …
Bei “auf die hohe Kante legen”, muss ich immer an Chris Howland alias Mister Heinrich Pumpernickel und sein Sparschwein denken.
Der Text:
http://www.magistrix.de/lyrics/Chris%20Howland/H-mmerchen-Polka-143710.html
Nach dem Charme französischer Nachkriegsarchitektur nun dort so was. Charmant!
Achachach. Ich könnte mich aufregen, könnte ich mich.
Das ist eine harte “Berliner Stadtkante” geworden.
Nur geht sie mitten durch Saarbrücken …
was erwartest Du von der “Berliner Promenade”
…und warum durfte die andere Kante, die gegenüberliebgende, weich bleiben? Weil das Sparschwein leer war?
So ungefähr. Aber keine Sorge, geplant ist das andere Ufer auch schon.