Lichtblicke im Städel
Der neue Anbau des Städelmuseums in Frankfurt ist ein unterirdisches Museum, und man merkt es nicht. Durch runde Oberlichter strömt der Tag, die Bilder und Skulpturen baden in Weiß. Wie viele Räume es hat, das Labyrinth aus hellen Räumen, läßt sich so schwer zählen wie die Besucher darin; man verläuft sich einfach. Gerne. Jeder Durchblick ist eine Augenweide.
Alle finden sie schön, die neue Stätte der Kunst, und diese Schönheit macht froh und freundlich: Fremde grüßen sich, lachen, reden miteinander. Der Ort beschwingt.
Was ich bei einem Einbruch hier mitnehmen würde? Sollte ich etwas stehlen, so wird es die Freitreppe sein, die aus dem alten Bau nach unten führt; eine glatte, fließende Konstruktion aus weißem Terrazzo.
Städelmuseum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt/Main
geöffnet Di – So 10 – 18:00, Mi & Do – 21:00
Eintritt (normal) 12 Euro



Mir gefällt das leicht und verschieden getönte Licht der Bullaugen.
Durch die Wölbung der Decke haben die Scheiben unterschiedliche Richtungen. Bei Sonne macht das tatsächlich etwas aus. (Vollständigere Bilder gibt es auf der Städel-Webseite.)
Ich wäre auch gerne schon dort gewesen. Die Treppe hat eine ausgesprochen sinnliche Ausstrahlung, sogar auf dem Foto.
Sie hat Achselhöhlen! Wenn man unten steht, bei den Glaskolben von Carsten Nicolai, muß man nach oben schauen.
Die zierliche Treppe kannst Du für mich auch einpacken !
Gib Bescheid, ich komme und helfe.
Wassily, Frau Eichhorn, mit euch teile ich die Treppe gerne. Wir können sie dann ja jedes Jahr weiterreichen.
Herrliche Durchblicke … tolle Fotos!
Die Treppe wollen wir aber nicht, einfach zu viel Schlepparbeit … wir nehmen dann die Bilder.
Der Durchblick ist toll. Schön gelenkt und auf das absolut wesentliche reduziert.
LG Michel
Oh, danke! Freut mich, wenn sogar Leute, die fotografieren, meinen Bildern etwas abgewinnen können.