Zum Inhalt springen

Wege

10. April 2014
Frühlingswaldweg

Na, los doch!

Hut vor Himmel Blick über waldige Hügl Klee vor Wasserfall Böschung mit gelben Blüten. Blattgerippe

Regionalverkehr

6. April 2014

Zwei Jungs mit sorgfältig verwirrten Haaren fläzen auf den Klappsitzen im Fahrradbereich und schauen aus dem Fenster. Draußen ziehen Weinberge in frischem Grün vorbei, dazwischen immer wieder Bäume voller Blüten.
»Ich find das schön,« sagt der eine.
»Was –?«

Knospen

30. März 2014

Es wird. Alles wird. Und vor allem wird Frühling.

weiß blühender Busch

Und dann ist alles schneeweiß überzuckert.

Weitermachen

29. März 2014

Das Telefonat aufschieben, bis der Tag hinreichend sonnig ist und die Vögel laut genug singen, denn schlimmer hätte es ja, machen wir uns nichts vor, kaum kommen können; sie dann so gefaßt vorfinden, es gibt kein Wort dafür als: tapfer; natürlich traurig, aber den Blick nach vorn, die Jahre noch nehmen, hätte sonst ja keiner was von, weitermachen, was sonst, und wie’s denn zuhause ginge, doch hoffentlich gut; am Ende versprechen, sich selbst am meisten, bald vorbeizuschauen; und dann, in Sonnenschein und Vogelgezwitscher, heulen müssen wie ein Schloßhund.

Schwebend

24. März 2014
Wiesenweg im Gegenlicht

Taggeschenk.

Im lichtgrünen Teich hängt geblendet ein Frosch, reckt die Arme der Wasseroberfläche entgegen, im Schwimmzug erstarrt; dann sinkt er sacht in die Tiefe und macht sich davon, zurück ins Dunkle, in Sicherheit.

Später steigt ein Fetzen Malerfolie aus dem Park in die Höhe, windet sich in der stillen Luft; wie aus Freude oder als ob es etwas wolle, schwebt es in Vogelhöhen hinauf. Irgendwann zieht die Wärme ihre Hand zurück: da taumelt das durchsichtige Gebilde, trudelt hinab aufs weiche Gras und fängt noch einmal, ehe es zu liegen kommt, hellauf das Sonnenlicht.

Noch später wünsche ich, sehr, daß ich etwas halten kann. Nicht die Seele, aber doch zumindest die Erinnerung.

Frühlingsgrau

19. März 2014

Rheintal im Frühling

Verhangen.


Der Rhein fließt schön wie eh und je, als würde nichts geschehen auf der Welt.

Was sollt’ ich nicht mit ihnen singen

14. März 2014
gepflügtes Feld, Windräder, Himmel

Hier: Lerche.

Wahrscheinlich sieht sie niemand: den winzigen Federball, der sich ins Blau emporwirft und das Himmelsrund mit Jubel füllt, silbrig wie die junge Sonne selbst.

Und wieso das?

10. März 2014
tags:

Erstaunlich: ich schreibe hier seit beinahe sechs Jahren und hab’s gar nicht gemerkt. Wie die Zeit vergeht, meine ich. Vierhundertfünfundsiebzig Beiträge sind dabei entstanden, vom Schnappschuß-mit-Überschrift bis zum Fünfachtel-Essay. (Wieviel Zeit dabei draufgegangen ist, verschweigt mir die Blogsoftware; ist wohl besser so.)

Ich habe keine Mission, verdiene kein Geld damit, gewinne dadurch keinerlei Publicity. Ich zähle mich zum Heer der privaten Blogger, die — ja. Wieso mache ich das eigentlich?

Zuallererst …

Schöner wohnen

5. März 2014
Vogelnest in einem Magnolienbaum kurz vor der Blüte

Tulpentapete fürs Singvogelkinderzimmer.

Stadt & Land

1. März 2014
grün markierter Nagel im Asphalt

Asphaltauge.

verletzte Baumwurzel auf einem Wanderweg

Waldauge.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 111 Followern an